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Schwalbenschwanz-Wiese in Hellmitzheim

Wir freuen uns über unseren ersten Teilnehmer am Projekt-Schwalbenschwanz.

Auf dieser Wiese wurde dem Schwalbenschwanz ausreichend Fläche zum Umsiedeln und zur Eiablage überlassen.

Eine Schautafel vor Ort informiert über das Projekt und motiviert hoffentlich zur Nachahmung.


Weitere Informationen zu unserem Projekt finden Sie auf der Seite Projekt Schwalbenschwanz.
Umsetzen der Raupen

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Kommentare: 6
  • #1

    Barbara Mancino (Mittwoch, 05 Juli 2017 16:36)

    Schön, dass ihr euch so große Mühe macht und viel Freizeit investiert. Es lohnt sich bestimmt. Hoffentlich findet ihr bei diesem Projekt neue Unterstützer. Man muss ja nicht gleich Experte sein. Manche Menschen kennen diesen Schmetterling gar nicht mehr.

  • #2

    Marc de Roche (Mittwoch, 05 Juli 2017 22:50)

    Was ihr da macht, das gefällt mir!
    Ist noch kein Besserwisser zu euch gekommen, der gesagt hat, dass der Schwalbenschwanz in Deutschland unter Naturschutz stehe und deshalb nicht vom Mensch abgesammelt und umgesetzt werden dürfe?
    Solche Natur"schützer" gibt es nämlich auch.
    Nur weiter so!
    Marc

  • #3

    Michael Zwanziger (Mittwoch, 05 Juli 2017 23:04)

    Der BN kennt das Projekt. Die Raupen werden lediglich ein paar Meter umgesetzt auf einen Bereich, der nicht gemäht wird.

  • #4

    Waldemar und Barbara Zwanziger (Dienstag, 21 November 2017 16:53)

    Euer Einsatz an diesem Projekt ist enorm.
    Wir glauben, dass ihr auf diesem Weg das Interesse vieler weckt, auch einen Beitrag leisten zu können, die Natur in irgendeiner Weise zu schützen, damit wir uns noch lange an den Schmetterlingen erfreuen werden.

  • #5

    Falk Einenkel (Samstag, 18 August 2018 18:05)

    Jungpflanzen auf nacktem Boden wirken besonders anziehend auf eierlegende Schwalbenschwanzweibchen. Mastige, hochgeschossene Wiesen sind dagegen uninteressant. Ich habe schon Raupen von Bärwurzwiesen abgesammelt und geschützt im Zimmer weitergezüchtet. Viele Eier und Raupen fallen Parasiten und anderen Feinden wie Ameisen, Schlupfwespen, Wanzen usw. zum Opfer.

    Kleiner Tip: In eurer Wiese würde ich den Grasfilz punktuell aufreissen um Wärmeinseln zu schaffen. Wilde Möhre mag offenen Boden zur Keimung sehr und lockt demzufolge auch die Schwalbenschwänze an.

    Beste Grüße
    Falk

  • #6

    Martina Zwanziger (Samstag, 18 August 2018 18:49)

    Hallo Falk,
    auf unseren Projektwiesen ist hauptsächlich Wilde Möhre und Fenchel zu finden. Da immer nur ein Teilstück der Wiese gemäht wird, können wir die Eiablage an den nachwachsenden jungen Pflanzen bestätigen. Auch in unserem Garten haben wir viel Wilde Möhre und konnten dieses Jahr mehrfach Schwalbenschwanzweibchen bei der Eiablage beobachten. Natürliche Feinde (Parasiten, Schlupfwespen usw.) sind natürlich in der Natur vorhanden, aber nicht das Problem. Damit die Schwalbenschwanzpopulation in unserer Region nachhaltig gestärkt wird, braucht es engagierte Landwirte und Pächter, die Lebensraume wie unsere Projektwiesen erhalten oder schaffen.

    Herzliche Grüße
    Martina Zwanziger